Stabdeck II

 

Wie ich ja schon richtig vermutete, jedes einzelne Stäbchen wollte zugeschnitten, eingepasst, verschliffen und verklebt sein, ich muss sagen dass ich die Kilometer nicht als solche wahrgenommen habe, aber sehr wohl die Tatsache, dass wir hier von einer Geduldsarbeit reden. Das ist nun nicht wirklich meine “Kernkompetenz”  :-)

 

Ich muss ja zugeben, das kompt schon gut, dann einmal…..

 

Sieht auch easy aus so am Comp. Hier seht Ihr die beide Lufthutzen für den Motor, und den Kamin für die Heizung.

 

 

Auch vorne wächst das langsam zu, hier muss ich jeweils das vollständige trocknen des Klebers abwarten bevor ich den nächsten Stab kleben kann, und das dauert bei den Temperaturen durchaus mehrere Tage.

 

 

Gleichzeitig habe ich mit dem Süllrand begonnen.

 

Ich habe auf einer älteren Seite mal was von einer Schleiforgie gelabert, ich hatte ja keine Ahnung……..   :-)

 

So ein Bordell……….die ganze (!) Werkstatt sah aus wie Sau!

 

 

aber alles war voll….

 

 

 

Die Winschenpodeste Stück für Stück aufgebaut. Hier siehst Du auch ein zentrales Ärgernis: Es kann eben schon mal passieren dass bereits fertige Teile beschädigt werden, ich werde das Cockpit nochmals lackieren :-(

 

 

Langsam nimmt das Form an.

 


Geht doch, sakra…..

 

So far this….

 

 

 

Den Tankdeckel auch gleich bündig eingelassen, das Winschenpodest (fast) fertig.

 

 

 

Fugen

 

Danach sollte mal gelegentlich die Verfugerei beginnen, ich habe mir ein “Spezialsystem” ausgedacht; ich wollte nämlich nicht wie üblich, die schwarze Sauerei einfach über das ganze Holz verschmieren, da Versuche ergeben haben, dass ich dabei das Zeugs sehr tief ins Holz presse, müsste dann relativ viel Material abtragen, sprich schleifen.

Also zuerst mal alles säubern, danach abdecken.

 

 

 

Ich werde die verbrauchten Rollen Tape sammeln, so bekomme ich eine Annäherung an die Laufmeter Fugen die ich da habe.

 

Danach müssen die Fugen erst mal mit einem Primer grundiert sein, also ein paar hundert Meter mit einem kleinen Pinselchen. Ach ja, noch davor musste ich mit einer medizinischen Spritze, gefüllt mit 2K Lack, alle Schraubenlöcher auffüllen.

 

 

Also frischauf, rein mit die Sauerei…

 

 

verstrichen die Sauce…..

 

Dabei überlegte ich mir, den Fugenkleber eine Weile anziehen zu lassen, bevor ich das Tape abziehe, schlechte Idee, das gibt erst eine Haut, die beim Abziehen mitkommt und damit die erwünschte Erhabenheit der Fuge über das Holz wieder versaut, also auch hier werde ich flicken müssen……sackzemänt!!

Also die Technik verfeinert, das Tape gleich nach dem Verfugen abziehen. Dabei musste ich feststellen, dass das Tape von der Migros aber grad gar nichts taugt, sch…….., ich hätte es wissen sollen

 

 

Das kann ich schleifen klar, nervt aber enorm, ich wäre gescheiter in den Fachhandel gegangen. Die Fugen sind jetzt aber ok.

 

 

Na?

 

 

kommt schon gut, wie gesagt……

Hier noch die Pollerverkleidungen, die muss ich vorproduzieren, verkleben und kann erst dann fertig lackieren.

 

 

Gleichzeitig sind wir dran den Kiel der Zicke zu sanieren, das machen wir mit Epoxi und Glasmatten.

 

 

Ihr seht da ist einiges gegangen, jetzt sind es halt eher kleine, unspektakuläre Fortschritte, darum hatte ich eine Weile nichts mehr zu berichten.

 

Also gehabt Euch wohl……..

 

b

 

 

 

Ein Pessimist ist ein Optimist mit Erfahrung.